Meldepflicht für Eigenversorger an die Bundesnetzagentur und die Netzbetreiber
13.02.2017

PV-Anlagen > 7 kW mit Eigenverbrauch müssen diesen der Bundesnetzagentur und dem Netzbetreiber melden

Bis Ende März 2017 müssen alle PV-Anlagenbesitzer*innen, die als Eigenversorger EEG-umlagepflichtig sind, bestimmte Daten an den zuständigen Netzbetreiber und an die Bundesnetzagentur übermitteln. Geschieht dies nicht, so sind Versäumnisstrafen und ein Aufschlag auf die EEG-Umlage zu zahlen.
  

Die neuen Vorschriften zur Eigenversorgung, die im EEG 2017 festgelegt sind, beinhalten, dass bestimmte Daten bis 31. März 2017 dem zuständigen Netzbetreiber und der Bundesnetzagentur gemeldet werden müssen. Auch EEG-Umlage-befreite Eigenversorger von PV-Anlagen > 7 kW müssen diesen Mitteilungspflichten nachkommen, lediglich nicht-EEG-umlagepflichtige Eigenversorger sind von der jährlichen Meldung der umlagepflichtigen Strommengen ausgenommen. Diese Regelung betrifft auch Bestandsanlagen. Um den Überblick über die Meldepflichten zu behalten, kann die Checkliste der Rechtsanwälte NÜMANN + SIEBERT genutzt werden.

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