Steigt der PV-Zubau in Deutschland endlich wieder dauerhaft an?
11.05.2017

Trotz sinkender PV-Einspeisevergütung rechnen sich PV-Anlagen

Aufgrund des sehr niedrigen Zubaus waren die Vergütungshöhen für die in das öffentliche Netz eingespeisten Kilowattstunden lange Zeit stabil. Obwohl der Zubau in Deutschland immer noch weit unter dem von der Bundesregierung gewünschten Ziel von 2.500 Megawatt neu installierter PV-Anlagen liegt, ist die Vergütung für Mai bis Juli gemäß EEG 2017 um jeweils 0,25 Prozent gesenkt worden.
  

Der von den letzten sechs Monaten auf ein Jahr hochgerechnete Zubau liegt bei 2.150 Megawatt.
Die Vergütungshöhe für Photovoltaik-Anlagen bis 10 kWp in der festen Einspeisevergütung beträgt im Juli 2017 nunmehr 12,21 ct/kWh statt 12,30 ct/kWh wie bisher. Trotz der niedrigen Zubauwerte zeigt sich, dass sich der Markt wieder etwas erholt, dies gilt gerade für kleine PV-Anlagen. So ist auch die Solarbranche optimistisch gestimmt und rechnet für dieses Jahr mit einem deutlichen Wachstum. Die Grundvoraussetzungen sind derzeit gut: Weiter steigende Stromkosten und sinkende Investitionskosten wirken sich positiv auf die Rendite aus. Vorteilhafte Finanzierungsmöglichkeiten tragen weiter dazu bei, dass sich Solarstromanlagen auf dem Eigenheim sehr gut rechnen.

Laut Angaben der Bundesnetzagentur sind in Deutschland derzeit 41.547 Megawatt Photovoltaik-Leistung installiert.